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Sunday, November 29, 2015

Paleo Orangen Punsch

Zum 1. Advent haben wir heute spontan diesen Orangenpunsch ohne Zucker und Alkohol kreiert, schmeckt köstlich mit Lebkuchenkeksen (mit Süsskartoffel!):

4 Tassen Wasser
4 Nelken
3 Kardamom Kapseln
1 Stange Zimt (ca. 15cm)
3 Pimentkörner
Schale von 1 Orange (nach Auspressen, ganz)
Schwarztee (wohl nicht ganz paleo, könnte sicher durch Rooibos Tee ersetzt werden)
Saft von 2-3 Orangen

Die Gewürze im Mörser leicht anstossen, bis auf den Tee und Orangensaft für 20-30 Min. leicht köcheln. Dann den Tee zugeben und 2 Min. ziehen lassen. Alles durch ein Sieb in eine Teekanne abgiessen. Orangensaft gleichmässig in die Tassen verteilen, Tee zugeben.


Sunday, November 22, 2015

Drei Blaue Vierecke

Blaue und schwarze Merionwolle, gefilzt auf schlammfarbene Seide (nunofilzen). Inspiriert von, respektive frei nach einem Schal von Hut Up Berlin, ganz im Sinne von "weniger ist mehr". 
 

Saturday, March 21, 2015

Camera Cozy

Wie bereits im letzten Post erwähnt, habe ich für den Fotoapparat noch ein Etui aus den Filzresten der Weste genäht. Innen habe ich es mit Jersey gefüttert um zu vermeiden, dass sich Haare aus dem Filz im Objektiv verfangen. Ansonsten ist es nach dem gleichen Prinzip wie das Cozy hier gefertigt.

Saturday, February 28, 2015

Filzweste

Von meinem Sommerkurs in Haslach hab ich nicht nur Maschinengestricktes mit nach Hause gebracht sondern auch grau-braun naturbelassenes Flies zum Filzen. Mein ursprünglicher Plan war, einen Wickelrock zu filzen, und dafür habe ich die Teile ausgelegt. Nach 2 Stunden Planen und Auslegen und 4 Stunden Verfilzen war der Stoff leider noch nicht stabil genug für die Weiterverarbeitung.
Das Vlies "verschlang" Unmengen an Seife und Wasser und liess sich nicht so leicht verfilzen wie z.B. Merinowolle, die feiner ist und wohl auch weniger Fett enthält. So nahm ich die drei unfertigen Teile mit nach Hause, mit dem Tipp, entweder gleich noch weiter zu machen oder ansonsten die Seife auszuwaschen und die Teile trocken zu legen, damit sie nicht zum Gammeln anfangen. Nachdem mir die Arme vom ganzen Kneten und Reiben eh schon fast abflielen, hab ich mich dann für Trockenlegen entschieden. In dem Zustand lagen die Stücke dann von August bis November, da wurde die nächste "Filzwerkstatt" angeboten. Ich stellte mich drauf ein, nochmals einen ganzen Tag zu investieren, aber interessanterweise war ich nach 3 Stunden fertig. Im Flies hatte sich offenbar so viel abgekühltes Wasser angesammelt gehabt, dass kaum mehr eine Verfilzung stattfand. Nach dem zwischenzeitlichen Trocknen konnte ich wieder richtig heiss arbeiten und so gings dann schneller als erwartet.
Nach der Fertigstellung der Filzteile kam dann die Frage "was mach ich nun draus"?
Bereits während der Herstellung hatte ich Zweifel, ob ein Wickelrock eine gute Idee war. Wie oft kann ich einen dicken, sehr warmen und recht auffälligen Rock wirklich anziehen? Und wie stabil ist der Filzstoff, wenn man drauf sitzt? Ich hatte gehofft, mit etwas Tricksen und geschickt zusammensetzen eine Jacke mit Fledermausärmeln aus den drei Stoffstücken rauszubekommen. Der Filz ist dazu aber zu steif, v.a. wegen der Stoffmenge unter den Armen. Dann habe ich eine Version mit eingesetzten Ärmeln überlegt, aber dafür hatte ich eindeutig zu wenig Material und ich hätte entweder noch was nachfilzen oder mit einem Kontraststoff arbeiten müssen. Ich hatte auch Bedenken, dass durch den Zug im Rücken der Filz reissen könnte und ich hätte die ganze Jacke füttern müssen, damit ich mich überhaupt bewegen kann. Dann wieder die Frage: der Filz ist dick wie eine Pferdedecke, wann zieh ich so eine kurze aber sehr warme Jacke überhaupt an? Dann schliesslich der Geistesblitz: eine Weste! Die hält schön warm, lässt aber genug Luft an die Arme, damit ich nicht überhitze. Ausserdem konnte ich sie eng arbeiten ohne dass der Rücken durch die Armbewegung gedehnt wird und hatte nun auch genug Fläche für einen grossen Kragen. Und siehe da, plötzlich war die "Anschneidhemmung" weg, ein deutliches Zeichen, dass nun alles passte. Der Schnitt ist recht stark tailliert und die Nähte hab ich alle flach gesteppt, damit nicht noch zusätzlich Volumen entsteht. Die Ärmelkanten habe ich mit Schrägband verstürzt, ansonsten habe ich die gefilzten Kanten genutzt. Der Kragen hat durch den leicht welligen Rand eine natürliche Rundung und liegt deshalb sehr schön, ohne dass ich ihn formen oder rund schneiden musste. Als Verschluss habe wie üblich einen riri-Reissverschluss gewählt. Und aus dem letzten Bortenrest konnte ich sogar noch eine Hülle für meinen Fotoapparat schneiden, die stell ich aber mal extra vor.

 

Saturday, June 14, 2014

Filzschal zum Zweiten


Ich war letzten Samstag nochmals Filzen und habe (trotz Hitze) einen weiteren Schal gemacht. Diesmal Ton in Ton Wolle auf Seide in sehr frühlingshaftem hellgrün. Der Schal gefällt mir sehr gut, ich hatte aber schon beim Auflegen und Filzen das Gefühl, dass er wohl eher zu meiner Mutter als zu mir passt. So wird er nun als vorzeitiges Geburtstagsgeschenk verschickt :-)

Saturday, January 18, 2014

Felted Poppies

I took a felting class last night and it was awesome! The class was dedicated to felting scarfs and I had no idea what to expect when I signed up. Some of the attendees were regulars and soon it turned out that felting on silk (nuno felting) was a favorite among the more experienced attendees. I decided to give it a try, too. First, I was a bit disappointed that no silk in my usual colors like grey or black or a nice red was available (most of the fabric was pink or yellow or baby blue....). In the end, I decided to go with dark green silk and grey wool. This looked rather boring of course and I was looking for a third color to come up with. I was quite worried that the scarf would end up looking homemade or overly creative instead of artisanal and therefore wanted to keep it simple and basic. So I was trying other darkish colors but non of them worked. Finally, the lady with whom I shared the table looked at me and said: you should go with orange! And this was it: I added orange dots and planned to add some black little dots in between.
While arranging, I realised that when I put the black balls on the orange dots they looked like poppies! At this point, I was getting really excited about the whole thing again! The actual felting process was quite labor intensive because of the size of the scarf (you first arrange the fluffy wool on the silk and then you go over the whole thing several times with soap water to rub everything together). But it was so worth the effort! I like how the fragile silk and the rustic wool work so well together. And of course, I love the poppies!