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Wednesday, October 8, 2014

Kleine Stickerei...

...für das Salztöpfchen in der Küche. Das stand bisher immer unwürdig auf irgendwelchen Küchenrollenfetzen. Das Töpfchen ist ein Geschenk aus Arizona von einem lieben Gast in San Francisco, der kleine Holzlöffel ist aus Piran. Für den Untersetzter habe ich oben und unten einen Rest graugrünes Leinen verwendet, dazwischen zwei Lagen Stoff von einem alten Hemd gepackt und das Ganze mit einfachen Stichen zusammengequiltet.

Thursday, March 6, 2014

Fahrradtauglicher Schwarzer Rock

Das Ziel war, einen schwarzen schlichten Rock zu nähen, mit dem ich problemlos Fahrrad fahren kann. Das Projekt ist gelungen, ich hab den Rock schon mehrmals getragen (wie man auch an dem verknitterten Hinterteil sieht...). Er ist ganz schlicht und durch die Falte vorne habe ich genug Bewegungsfreiheit auf dem Fahrrad. Der Schnitt ist mein bewährter Rockschnitt, den ich immer wieder abwandle. Das Rockteil ist aus einem Wollcrepe, den ich mal als Rest gekauft habe und den Bund hab ich aus einem anderen Rest genäht, weil vom Wollcrepe nicht genug da war. Der Rock ist gefüttert, fürs Futter hab ich die Falte gegengleich gelegt, damit nicht zu viele Stoffschichten aufeinander liegen. Das funktioniert bestens. Das Schrägband am Bund innen stammt übrigens von den Überresten eines alten Hemdes von Peter (aus dem Rest hab ich einen Kissenbezug genäht - verschenkt und nicht fotografiert...).

Saturday, September 15, 2012

Vintage Bicycle T-Shirt

When we visited Peter´s parents last winter, we found this awesome t-shirt (how cool were the 80ies?? - I especially love the white gloves) among Peter´s childhood stuff. It was huge and I therefore recut it into a more contemporary shape. For the V-neck, I reused the original neck ribbing with a small insert of t-shirt fabric in the back.

Monday, June 14, 2010

Boxershorts

These boxer shorts for Peter are made from one of his old short sleeved shirts. I wanted to use as many of the original seams and hems as possible and therefore cut the pieces as oultlined in the attached sketch: the hems are the original hems of the shirt and sleeves respectively, and the side seams are shirt's original seams as well. The width of the shirt was exactly the one I needed for the shorts which made it possible to use the shirt's original placket as the short's front.

Diese Boxershorts für Peter habe ich aus einem alten Kurzarmhemd genäht. Ich wollte möglichst viele der Originalnähte und -säume verwenden und habe dies dank gefinkeltem Plazieren von Spickeln auch geschafft (siehe Skizze). Da die Boxershorts genau die Weite vom Hemd haben, konnte ich sogar die Knopfleiste als Verschluss verwenden. Irgendwie ist es immer sehr befriedigend, wenn ich ein Hemd (oder anderes Kleidungsstück) nicht wegen ein paar Verschleissspuren wegwerfen muss, sondern nochmals was draus nähen kann. Einerseits wegen der Herausforderung, aus dem beschränkten Stoffangebot etwas Neues zu nähen und andererseits wegen dem ökologisch-ethischen Gewinn: kein Verbrauch von neuen Rohstoffen (ausser ein bisschen Strom und Faden) und keine Kinderarbeit!

Saturday, November 7, 2009

Hemden-Recycling 2

Pillow cases made from discarded men's shirts.

Peter mistet im Moment
einige Hemden aus, die vom jahrelangen Tragen an den üblichen verdächtigen Stellen etwas in Mitleidenschaft gezogen wurden. Ich finde es schade, die Hemden einfach wegzuwerfen, weil sie aus schönen Baumwollstoffen gemacht sind und dank der grossen Flächen die Wiederverwertungsmöglichkeiten vielfältig sind. So habe ich gestern Abend rasch zwei neue Kissenbezüge genäht, Knopfleiste ist ja schon vorhanden. Weil das Vorderteil etwas schmaler als das Rückenteil war, musste ich dort mit Ärmelstoff ein Dreieck einsetzen. Die zwei übriggebliebenen Ärmel reichten grad noch für einen Schuhsack. Unser Stofftierzoo freut sich auch :-)

Thursday, September 17, 2009

Rote Jacke

All fabrics and the zip used for this jacket are recycled! The red embroidered wool originates from a coat that I thrifted at Goodwill some time ago. For the lining I used two of Peter's old shirts as well as parts of the original lining of the coat. The zip had a former life in a knitted sweater. Even though the coat looks huge, it was quite a challenge to squeeze all the parts out of it and it makes me especially happy that I managed to make this huge collar.

Diese Jacke habe ich vollständig aus bereits bestehenden Kleidern genäht: der bestickte Wollstoff stammt von einem Mantel, den ich bei Goodwill für USD 12.00 erstanden habe (das heisst, meine Schwester musste ihn kaufen gehen, weil ich zuerst gezögert hatte - wie konnte ich!!), für das Futter habe ich zwei alte Hemden von Peter sowie Teile des Mantelfutters verwendet und der Reissverschluss hatte ein erstes Leben in einer Strickjacke! Es macht mich richtig glücklich, dass die Jacke so gut gelungen ist und der Stoff für einen richtig grossen Kragen gereicht hat (obwohl der Mantel riesig aussieht, musste ich die Teile geschickt plazieren)! Die Jacke ist ziemlich schwer, weil der Wollstoff wirklich dick ist und wahrscheinlich sogar im Winter zu warm für San Francisco. Aber was solls, dann zieh ich halt nur ein Kurzarm T-Shirt drunter an und der nächste richtige Winter kommt bestimmt :-)