Thursday, April 1, 2010

Bolero

This was my travel project when we flew to Europe in January. It was again inspired by L'atelier de fil en aiguilles and with a little bit of googling I could figure out that it was a pretty easy principle: the ribbing part has twice as many stitches as the body part has. Therefore, an ideal project for the plane, no shaping necessary. The yarn is Lamb's pride (M18 Khaki), a very nice yarn with a bit of mohair that knits fast and easily.

Das war meine Lismete auf unserem Flug nach Europa im Januar, wiederum inspiriert vom L'atelier de fil en aiguilles Blog. Mit dieser Skizze und etwas Phantasie war es einfach, das Prinzip zu durchschauen: der Börtchenteil ist jeweils mit der doppelten Anzahl Maschen gestrickt und die Seiten werden dann zusammengenäht. Ideal also fürs Flugzeug, weil kein Auf-oder Abnehmen an den Seitennähten nötig ist, sondern ein gerader Block gestrickt wird. Den Namen der Wolle find ich super: Lamb's pride also "Lämmerstolz" :-) Peter strickt sich übrigens im Moment einen Pullunder aus der gleichen Wolle, aber in Anthrazit.


Tuesday, March 30, 2010

Easy Little Black Dress

When I saw this dress over at L'atelier de fil et aiguille, I finally knew what to do with that piece of black wool that was sitting in my stash forever. I always loved the fabric, but the "problem" with it is that it has an almost cheesecloth like texture which shrinks quite a bit when it's washed. Even with a lot of steaming and ironing it's not easy to bring it into it's original shape. I knew therefore that I could not use a complicated pattern with this fabric. Over the years, I had several ideas for dresses or blouses but no one felt right. But this time, I didn't hesitate. Within 2 hours, I had a new dress! For reference, I used a pattern from a tunic with kimono sleeves that I had drafted myself and used before. I shortened the sleeves and lengthened the front and back body. For the hem, I used the selvedge which had a nice finish with white threads: I cut a 2 inch wide band and sewed it onto the dress at the selvedge side to leave the hem unfinished. The turtleneck was doubled with some black fabric to give more volume. I am really pleased by the effect of this dress. Although it's very simple and not very fitted, I feel very comfortable and french-intellectual in it :-)

Als ich dieses Kleid auf dem L'atelier de fil et aiguille Blog gesehen habe, hatte ich endlich die zündende Idee, was ich aus dem schwarzen Wollstoff nähen könnte, der seit Jahren in meiner Stoffkiste liegt. Ich mag den Stoff, deshalb hatte ich ihn auch mit nach San Francisco genommen, aber das "Problem" ist, dass er fast Gaze-ähnlich ist und beim Waschen sehr stark schrumpft. Sogar mit viel Dampf beim Bügeln ist es nicht einfach, ihn in seine ursprüngliche Form zurückzubringen. Ein komplizierter Schnitt kam deshalb nicht in Frage. Nach dem Blog lesen bin ich diesmal sofort zur Tat geschritten und hatte innerhalb von 2 Stunden ein neues Kleid! Als Schnittmuster habe ich ein Tunikamuster mit Fledermausärmel verwendet, das ich selber gezeichnet hatte. Ich habe einfach die Ärmel gekürzt und das Vorder- und Rückenteil zu einem Kleid verlängert. Für den Saum habe ich von den Webkanten 5cm breite Streifen geschnitten und diese dann so aufgenäht, dass die Kanten unversäubert bleiben. Den Rollkragen habe ich mit einem zweiten schwarzen Stoff gedoppelt, so dass er etwas voller ist. Mir gefällt das Kleid
trotz des einfachen Schnittes sehr und ich fühle mich immer sehr französisch-intellektuell wenn ich es trage :-)

Sunday, March 28, 2010

Dosenbrot

My obsession with Mason jars has no end - I especially love them in restaurants, when you get your beer or even cocktails in them (like the Farmer Brown in San Francisco). When we ate at Huli Sue's BBQ in Waimea last week, they served all beverages in wide mouth Mason jars. This reminded me that I wanted to buy some of these for quite a while -what I finally did it on my last trip to Rainbow Grocery. Then again, wide mouth glass jars remind me of a book about cakes in jars that I bought a while ago. I wanted to try this easy preserving method for a long time and now, finally, made this bread in a jar. I used Elana's recipe for gluten free dark "rye" bread (I left out the agave and added some shredded zucchini), baked it in the jars and sealed them the moment when I took them out of the oven. They should keep up to 6 months but I am sure we will eat it before that...

Eines meiner liebsten Dinge hier in San Francisco sind Mason jars, so richtig dickwandige Einmachgläser, die mir ein Gefühl von Stabilität vermitteln in einer Gegend, wo Erdbebengefahr herrscht und die Häuser aus Spahnplatten sind. Allerding wurde mein Grundvertrauen erschüttert, als drei Gläser im Tiefkühler gesprungen sind: ich hatte Hühnersuppe gekocht, heiss abgefüllt und nicht daran gedacht, dass sich Wasser beim Frieren ausdehnt... soviel zu meiner naturwissenschftlichen Ausbildung ;-) Was ich schon lange kaufen wollte, sind Mason jars mit einer grossen Öffnung, also solche, die oben nicht wieder enger werden. Darin kann man nämlich unter anderem Glaskuchen backen. Und ich finde sie auch kultig als Bier- oder sogar Cocktailgläser, wie sie hier in manchen Restaurants verwendet werden. Daran wurde ich mal wieder erinnert, als wir letzte Woche bei Huli Sue's BBQ in Waimea Burger essen waren. Beim letzten Rainbow Einkauf hab ich also zwei Mason jars gekauft und dann auch gleich ein Dosenbrot gebacken. Der einzige Zauber ist, dass Brot gleich im Glas zu backen und dann sofort zu verschliessen, wenn man's aus dem Ofen nimmt. Solche Kuchen oder Brote sind offenbar bis zu 6 Monaten bei Raumtemperatur haltbar, aber so alt wird's kaum werden. Ich habe dieses Rezept verwendet und noch geriebene Zucchini dazugegeben.

Friday, March 26, 2010

Knitted Coat

I had three knitting projects going on at the same time, mostly because we were flying around so much and I wanted easy, straightforward knits without shaping or complicated patterns on the plane. Now I finish them up one after the other. The first one is this coat, made of an other coat that I didn't like. Unfortunately, I did not take a picture before I unraveled it but imagine a complicated lace pattern and a light blue color. Honestly, it looked like a bathrobe. The color of the yarn was definitely too girly for me, therefore I bought a thinner grey yarn in order to knit both colors together and get a tweed effect. And I like it! The coat is pretty heavy now (over 2 pounds), but it's great for the upcoming fog season (aka summer) in San Francisco! I did a bit of shaping but no pattern. The stockinette stitch lets the hems unroll, an unfinished look that I especially like.

Ich hatte zeitweise drei Lismeten parallel, v.a. weil wir viel herumgeflogen sind und ich im Flugzeug jeweils nichts kompliziertes dabei haben will. Das älteste Projekt ist jetzt fertig: ein Strickmantel. Die hellblaue Wolle ist vom Köbu und ich hatte daraus bereits einen andern Strickmantel gestrickt, mit kompliziertem Spitzenmuster etc. Die Farbe ist aber viel zu mädchenhaft für mich und so hat der Strickmantel eher wie ein Bademantel gewirkt... Für diesen Mantel habe ich nun zusätzlich einen dünnen dunkelgrauen Faden mitgestrickt, so dass ein Tweedmuster entstand. Jetzt gefällt mir der Mantel! Ich habe ihn glatt rechts gestrickt und somit rollen sich die Säume etwas auf - durchaus gewollt, ich mag, dass das so ein bisschen unfertig wirkt. Seitlich habe ich für die Taille ein paar Maschen ab- und zugenommen, ansonsten ist alles sehr schlicht.

Thursday, March 25, 2010

Big Island of Hawai'i

Ein Fixpunk, wenn man an der Westküste lebt, ist Hawai'i - so nahe ist es von nirgends sonst... Der Flug von San Francisco nach Kona dauert aber immer noch fünfeinhalb Stunden - Nähe ist also relativ. Wir waren eine Woche auf Big Island, mit 10'450 km2 die grösste der Inseln. Die Insel ist extem vielfältig, je nach Einstufung gibt es 10-15 verschiedene klimatische Zonen - von Tropen bis Wüste gibt es alles, auf dem Mauna Kea, dem höchsten Vulkan (4205m hoch) gibts sogar Schnee! Hier ein paar Impressionen:

Faszinierend ist auch die geologische Entstehungsgeschichte: die Inseln sind wie Perlen einer Kette aufgereiht (siehe hier). Dies entsteht dadurch, dass ein tiefer Hotspot aus dem Innern der Erde in regelmässigen Abständen ausbricht und somit einen Vulkan aufbaut, der schlussendlich die Wasseroberfläche erreicht. Die tektonische Platte über diesem Hotspot bewegt sich mit einer Gewschwindigkeit von ca. 10cm pro Jahr(!) und so entstand in den letzten 70 Millionen Jahre eine Insel nach der andern. Sobald die Inseln vom Hotspot weg sind, beginnt der natürliche Zerfall und die Inseln verschwinden irgendwann wieder. Heute sind noch 137 Inseln erkennbar, die meisten davon jedoch unbewohnt. Big Island ist die jüngste und grösste der Hawaiianischen Inseln mit einem immer noch aktiven Vulkan.

Tuesday, March 16, 2010

Purse

I have finished this purse a couple of months ago (the picture was actually taken in Palm Springs in December) but never managed to post about it. I drafted the pattern myself based on a bag from Reisenthel that I loved dearly but is not available anymore. It's huge enough to carry my laptop and all the other stuff I need in my daily live. I adapted the bag to my needs and added some more pockets inside and outside. The fabric is linen coated with a metallic film from Satin Moon in the Inner Richmond.

Diese Tasche habe ich bereits im November genäht (das Foto wurde auf dem Mount Joaquin in Palms Springs im Dezember aufgenommen), aber ich bin nie dazu gekommen, darüber zu schreiben. Ich habe sie nach einer Tasche von Reisenthel gemacht, die es leider nicht mehr gibt, die aber wegen ihrer Grösse sehr praktisch war. Es passt mein Laptop rein plus noch die ganzen andern Sachen, die ich halt im täglichen Leben so mit mir herumschleppe :-). Der Stoff ist mit metallischer Silberfolie beschichtetes Leinen von einem Stoffgeschäft in der Nähe.

Yosemite National Park: Langlauftrip

Im Moment führen wir ein Jetset Leben, dass Paris Hilton sich im Vergleich warm anziehen muss... vor einer Woche waren wir noch im Yosemite NP im Schnee, diese Woche bereits auf Hawaii in der tropischen Sonne (mehr dazu später)! Im Yosemite NP haben wir einen 2-Tages Langlauftrip vom Badger Pass zum Glacier Point und zurück gemacht. Im Sommer stauen sich hier die Wohnmobile auf der 10 Meilen (ca. 16km) langen Passstrasse, im Winter ist sie nur mit Langlauf- oder Tourenskis begehbar. Da wird dann kurzerhand der Souvenir Shop am Glacier Point zur Skihütte umgewandelt und mit 10 Kajütenbetten bestückt. Und es ist ein exklusiver Klub: ohne Voranmeldung Monate im Voraus ist es einem nicht mal erlaubt, die Hütte zu betreten. Dank vorausschauender Planung von Peter haben wirs mit einer Gruppe von 7 Leuten geschafft, zum auserwählten Kreis der 20 Gäste pro Nacht zu zählen und kamen somit in den Genuss einer spektakulären Aussicht auf den berühmten Half Dome (siehe Bild oben) und den Gepflogenheiten des amerikanischen Hüttenlebens (die sich von denjenigen in der Schweiz nur insofern unterscheiden, dass alles grösser und mehr auf Bequemlichkeit ausgerichtet ist und es mehr Regeln gibt - das Übliche also...). Hier noch ein paar Impressionen:

Thursday, February 25, 2010

Die Launen der Natur

Also bei manchen Tieren fragt man sich ja schon, wieso sie so aussehen, wie sie eben aussehen... Wir waren am Sonntag im Ano Nuevo State Park ca. eine Autostunde südlich von San Francisco. Dort sind im Moment hunderte von Seeelefanten am Strand und verbringen den Winter an Land. Die Männchen haben einen überdimenstioniert grossen, schwabbeligen Nasenwullst (oder wie man das bezeichnen möchte), der sie zumindest für menschliche Weibchen nicht gerade attraktiv macht. Aber scheinbar ist das Wachstum dieser Nase testosterongesteuert und sie wächst mit dem Alter und wirkt somit respekteinflössend für andere Seeelefantenmännchen...
Die nördlichen Seeelefanten wurden während des 19. Jahrunderts wegen ihrem Oel exzessiv gejagt und 1892 waren noch ca. 50-100 Tiere übrig, alle auf einer Insel vor der mexikainschen Küste. Sie wurden dann unter Schutz gestellt und haben sich seither exponentiell vermehrt: heute gibt es wieder ungefähr 160'000 Tiere. Ab 1955 sind sie an der kalifornischen Küste auf der Höhe von Ano Nuevo wieder aufgetaucht und heute kommen hier jährlich ca. 2000 Junge zur Welt.
Die Männchen werden 4-5 Meter lang und bis zu 2.5 Tonnen schwer. Sie wirken relativ plump, sind aber doch erstaunlich mobil an Land. Die Weibchen sind mit 3-3.5 Metern und 400-600 kg deutlich kleiner. Der Lebenszyklus läuft so ab, dass die Männchen Anfang Dezember am Stand des Ano Nuevo Parks auftauchen und in harten Kämpfen die Dominanz ausloten (hier kommt u.a. die Nase ins Spiel). Ende Dezember kommen dann die Weibchen, formen Harems und gebären die Jungen, die sie im Jahr vorher empfangen haben. Die Jungen werden knapp einen Monat gesäugt, wobei sie von ca. 35 kg auf ca. 150 kg zunehmen und sind dann auf sich selber gestellt. Während der ganzen Zeit an Land essen und trinken die erwachsenen Tiere übrigens gar nichts! Die Weibchen sind nach dem Abstillen wieder paarungsbereit und werden befruchtet, das Ei niststet sich jedoch nicht sofort, sondern erst nach vier Monaten ein. Dies ist selten im Tierreich und man geht davon aus, dass es dazu dient, dass das Weibchen sich zuerst von der letzen Geburt erholen und Gewicht zulegen kann. Ab Mitte März sind die meisten erwachsenen Tiere wieder im Wasser und jagen Fische und Tintenfische. Seeelefanten sind Säugetiere und haben eine Lunge, sie müssen deshalb immer wieder Luft an der Oberfläche holen. Sie können aber bis 20 Minuten und bis in 600 oder mehr Meter Tiefe tauchen. Die Jungtiere bleiben etwas länger an Land, lernen langsam schwimmen und machen sich dann Ende April Richtung Norden auf.
Uns hat hier einmal mehr die Natur sehr beeindruckt. Die Tiere sehen wirklich sehr speziell aus und haben einen sehr interessanten Lebenszyklus. Wir haben einen Regentag erwischt, was den Vorteil hatte, dass sie offenbar viel aktiver waren als an sonnigen Tagen (und ich vermute fast, der Gestank war erträglicher...). Ich hoffe, die Fotos und das Filmchen geben ein bisschen einen Eindruck von dem Geschehen am letzten Sonntag.

Eine Jungtierherde
Blick auf den Strand, im Hintergrund die Ano Nuevo Islands, wo sich 1955 die ersten Seeelephanten wieder angesiedelt haben

Monday, February 22, 2010

Redwoods

Wir sind im Moment so viel unterwegs, dass ich überhaupt nicht nachkomme mit bloggen... letztes Wochenende sind wir ganz in den Norden von Kalifornien gefahren und haben diverse State Parks mit sog. Coastal Redwoods (Sequoia sempervirens) besucht. Die Geschichte der Region ist wie vielerorts: ursprünglich lebten diverse Indianerstämme in der Gegend, deren Lebensgrundlage dann ab 1800 von europäischen und anderen Siedlern sukzessive zerstört wurde. Die Siedler haben das Land in Beschlag genommen und benötigten Holz für ihre Häuser. Das lieferten die riesigen Bäume natürlich in grossen Mengen. Nachdem 1850 der Goldrausch einsetzte, wurde der Berdarf der in Scharen angekommenen Goldgräber noch grösser. Dies rief bereits um 1910 die ersten "Baumschützer" auf den Plan, die versucht haben, das Abholzen der Redwoods einzudämmen. Da aber ein Grossteil des Landes in Privatbesitz war, ging das Abholzen bis in die 1960er Jahre weiter und erst 1968 konnten die letzten verbleibenden Bäume unter Naturschutz gestellt werden. Heute stehen auch dank Wiederaufforstungsbemühungen noch ca. 3% des usrpünglichen Baumbestandes. Die Coastal Redwoods sind die grössten Lebewesen überhaupt: die Bäume können über 110 Meter hoch und 7 m im Durchmesser werden (das entspricht einem 35-stöckigen Gebäude!). Sie werden durchschnittlich 600 Jahre alt, es können aber auch mal 2000 Jahre sein... Sie überstehen Feuer, sogar wenn der Hauptstamm dabei ausbrennt (siehe erstes Bild unten). Dank der Fähigkeit, sich auch per Knospung zu "vermehren" sind sie quasi unsterblich. Natürlich sind die Redwoods nur ein Teil eines ganzen Ökosystems aus Tieren und Pflanzen - wir hatten regelrecht den Eindruck im Urwald zu sein. Dazu hat auch noch beigetragen, dass das Wochenenende ziemlich verregnet war und überall Nebelschwaden in den Tälern hingen - die perfekte Stimmung für diese Gegend. Es war jedenfalls sehr beeindruckend, zwischen diesen Riesenbäumen herumzuwandern und sich vorzustellen, was die schon alles "gesehen" haben...
Am Samstag Mittag haben wir in dem ehemaligen Speisesaal eines Sägereiwerkes zu Mittag gegessen. Die Holzfäller erhielten drei warme Mahlzeiten täglich, die an langen Tischen serviert wurden. Es gab soviel, bis alle satt waren. Wir erhielten eine Schüssel Suppe, eine Schüssel Salat, dann ein paniertes Hackfleischplätzli mit Kartoffelstock und Gemüse und ein Dessert. Dazu gabs Brot und Kaffee oder Tee. Wir waren froh, dass wir nur einen Hauptgang bestellt hatten...

Tuesday, February 9, 2010

...und ein Tag an, in und auf der Bay

Nachdem der Samstag schon ein richtiger Urlaubstag war, haben wir gestern noch eins draufgesetzt und sind mit dem Fahrrad über die Golden Gate Bridge nach Sausalito gefahren (ein Touristenklassiker). Weil es ein herrlicher Tag war, haben wir spontan beschlossen, nach Tiburon weiterzufahren, weil von dort eine Fähre nach Angel Island fährt. Das Timing war perfekt: wir sind in Tiburon an der Anlegestelle angekommen, und als wir auf der Fähre waren, ist sie gleich losgefahren! Wir konnten unser Glück kaum fassen, weil im Moment überhaupt nur zwei Fähren pro Tag rüberfahren! Die Insel ist zur Zeit dank dem ganzen Regen saftig grün und bietet spektakuläre Blicke auf San Francisco, die beiden Brücken und die East Bay. Anbei ein paar Fotos. Es gibt auch ein paar Zeltplätze auf der Insel und nun planen wir, mal auf der Insel zu übernachten. Ein Büffelburger auf dem Grill, ein Glas Kalifornischer Rotwein und dazu der Sonnenuntergang hinter der Golden Gate Bridge - was will man mehr vom Leben?

Golden Gate Bridge
Angel Island
Alcatraz im Abendlicht
Sonnenuntergang hinter der Golden Gate Bridge vom Boot aus

Sunday, February 7, 2010

Ein Tag am Meer...

Im Moment ist Regenzeit in San Francisco, aber zwischendurch scheint immer wieder für ein paar Stunden die Sonne. So ein Regenloch haben wir heute für einen kurzen Ausflug an den Ocean Beach, den Strand vor unserer Haustüre quasi, genutzt. Es war windig und der Himmel voller Wolken - richtig stimmungsreich für den ansonsten meist strahlend blauen, wolkenlosen Himmel. Danach haben wir noch die Lokale und Geschäfte am unteren Ende der Judah Street angeschaut - dort sind in der letzten Zeit ein paar wirklich nette Cafés und Restaurants aufgegangen, die diese Ecke wirklich ziemlich aufwerten. Weil alles neu und aufregend war, haben sich die paar Stunden wie ein Kurzurlaub angefühlt :-)

Friday, January 29, 2010

Wickelkleid

Verwandlung! Vor einem Jahr habe dieses Kleid nach einem Hotpatterns Schnittmuster genäht, das ich aber genau einmal getragen habe... Der relativ feste Wolljersey war einfach zu grob für den recht verspielten Schnitt und ich fühlte mich nicht wohl. Weil das Vorderteil dank der Falten sehr weit war, konnte ich das Kleid zu einem Wickelkleid umarbeiten (das ich nota bene auch schon mehrmals getragen habe - hat sich also gelohnt ...). Der Hotpatterns Schnitt gefällt mir aber immer noch sehr gut und vor meinem geistigen Auge sehe ich bereits ein Sommerkleid, z.B. aus einem weichen roten Jersey :-)

Thursday, January 28, 2010

Muffins

Muffins with an extra protein boost thanks to cooked white beans and almond meal. Flavored with orange zest and lightly sweetened with chopped dates, they make a wonderful breakfast. The inspiration came from 101Cookbooks, my variation can be found here. And no worries - you won't taste the beans!

Diese Muffins enthalten gekochte Bohnen und Mandeln statt Mehl und viel Fett und sind somit sehr proteinreich. Die Bohnen schmeckt man übrigens überhaupt nicht, Orangenschale und Datteln geben ihnen einen frischen, nicht zu süssen Geschmack. Die Inspiration für dieses Rezept kommt wie so oft vom 101Cookbooks-Blog, ich habs nach unseren Ernährnungsgrundsätzen abgewandelt und meine Version hier gepostet.

Kunst

Weihnachtsgeschenk von Liliane: aus einer Schere von unserem lieben Kaltenegg-Grosi und einem kultigen Hemdenstoff aus den 70er Jahren hat sie ein tolles Bild gebastelt (das Foto wird ihm leider nicht ganz gerecht, da es ein 3-D Kunstwerk ist)! Eine super Ergänzung für unsere Kunstwand, sobald wir wieder in Europa sind... Danke!!

Sunday, January 3, 2010

My Chucks are better than yours!

These Ethletic sneakers are fair trade and made of organic cotton. The ethical alternative to Converse... Bought in Portland, where else?

Die Gutmenschen-Version der uramerikanischen Converse Turnschuhe kommt von Ethletic - in der Schweiz sind scheinbar leider nur die Flip-flops erhältlich... Gekauft habe ich die Turnschuhe in Portland, der Stadt die als Zentrum des ökologisch-korrekten Lebensstils gilt.